Die Husumwetter-Vorhersage


Unsere Wettervorhersage für Husum, Nordfriesland, Dithmarschen und Schleswig-Flensburg - jeden Abend neu!


Prognose für Freitag, den 15.12.17

Schönes Wochenende

Heute:

Am heutigen Freitag liegen wir in fast schon gewohnter Weise im Einflussbereich von Tief Zubin, das es sich über Schweden gemütlich gemacht hat. In den kommenden Tagen zieht Zubin weiter gen Baltikum und bei uns kann sich am Wochenende etwas Hochdruckeinfluss durchsetzen.
Heute steigen die Temperaturen auf 4 bis 6, auf der Nordsee vereinzelt auch 7 Grad an. Der Wind weht schwach bis mäßig, auf der Nordsee teilweise frisch aus westlichen Richtungen (erst eher Südwest, im Abendverlauf eher Nordwest). Es ziehen viele Quellwolken durch, die erst kaum, im Laufe der zweiten Tageshälfte von Nordwesten her vermehrt auflockern. Es ziehen erneut einige, teils kräftige Schauer durch – am größten ist die Niederschlagsgefahr im Nordseeumfeld, am kleinsten an der Förde.

Aussichten:

Morgen: 3 Grad an der Förde, 6 Grad an der Nordsee, nach Süden hin abziehende Wolken und Schauer, von Norden her sonnig.
Sonntag: 3 Grad in Angeln, 7 Grad auf der Nordsee, erst sonnig, von Westen her am Nachmittag kompakte Wolken und im Abendverlauf/in der Nacht kräftiger Regen, dann windig.

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Husum aktuell

13:10 Uhr
Bild Temperatur: 3,8 Grad
Wind: 5,01 km/h
Windrichtung: SW
Regen: 0,0 mm
Taupunkt: 2,6 Grad
Luftdruck: 991,9 hPa
Mehr Daten hier...

Die Wetterdaten werden alle 10 Minuten von unserer eigenen Wetterstation aufgezeichnet und auf die Webseite geladen. Mehr über die Wetterstation kann man hier erfahren.

Gezeiten
Fr , 15.12.2017 | N | 5:26 - 3.5
Fr , 15.12.2017 | H | 11:47 - 6.8
Fr , 15.12.2017 | N | 18:07 - 3.3

Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Seegangsvorhersage


Vorhersage der signifikanten Wellenhöhe (0,5m Stufen), Luftdruck, Dünung, Windrichtung und mittlere Windgeschwindigkeit (in Knoten).

Wettervorhersage allgemein


Wie kommt die Vorhersage zustande?

Man schaut sich die Läufe der verschiedenen Modelle an und versucht dann, auf diesen basierend, eine möglichst genaue Vorhersage zu erstellen. Bei Husumwetter.de handelt es sich meistens um das amerikanische GFS (Global Forecast System),das japanische JMA, das Modell des Europäischen Zentrums für Mittelfristprognosen (ECMWF), das Modell des DWD (GME) und das Modell des britischen Wetterdienstes (UKMO). Husumwetter.de erstellt die Vorhersagen mit viel Mühe, kann aber natürlich keine Garantie für die Prognosen geben!

Warum sind Wettervorhersagen so fehlerhaft?

Die Vorhersagen haben sich in den letzten Jahren stark verbessert und werden stetig genauer, doch bei der Vorhersage des Wettergeschehens handelt es sich nicht um eine einfache Berechnung der Zugbahnen der Wolken, der Veränderung der Temperatur oder des auftretenden Niederschlages. Die Berechnung der Modelle ist wesentlich komplexer und von sehr vielen Parametern abhängig. Anders, als bei der Flugbahn eines Asteroiden, ist es (noch) nicht möglich die Vorgänge beim Wetter genau vorherzusagen. Bei den Berechnungen der Modelle handelt es sich immer um Reflexionen der Vergangenheit, die auf die Gegenwart übertragen werden. Das bedeutet, dass geschaut wird, wie sich das Wetter bei ähnlichen Anfangsbedingungen in der Vergangenheit verhalten hat. Auch heutzutage hat somit das Wort des Synoptikers, der die Daten der Modelle interpretiert, eine ziemlich große Bedeutung. So kann man mit jahrelanger Erfahrung auf lokale Begebenheiten eingehen und die Ergebnisse der Modelle anpassen. Ein lokales Beispiel sind Große Niederschlagsgebiete, die im Winter aus dem Süd-Osten über Deutschland ziehen aber nur selten über den Nord-Ostsee-Kanal kommen. Die Modelle berechnen jedoch meistens auch nördlich des Kanals Schneefall, den es dann in Wirklichkeit nicht gibt. Ein erfahrener Synoptiker kann dann rechtzeitig die Aussage der Modelle korrigieren.

Wie lange und genau kann man das Wetter vorhersagen?

Ein realistischer Zeitraum für gute Wettervorhersagen sind drei Tage. Alles, was darüber hinausgeht, ist meistens ungenau. Anbieter, die 16 Tage im Voraus das Wetter vorhersagen, machen dies nur aus finanziellen Gründen oder um einen ungefähren Trend aufzuzeigen. Auch kann man nicht den Verlauf eines Sommers oder Winters über Monate hinaus prognostizieren. Man kann höchstens die Entwicklung der letzten Jahre untersuchen und dementsprechend eine grobe Richtung der Entwicklung für das kommende Jahr angeben. Stimmen muss die aber nicht! Wie schwer eine Wetterprognose oftmals noch 12 Stunden vor Eintreffen des Ereignisses ist, lässt sich am Besten anhand eines Beispiels erklären: Beim Wetter ist es wie auf dem Weg zur Arbeit. Man fährt um 6 Uhr am Morgen los und möchte dann um 8 Uhr bei der Arbeit sein. Auf dem Weg zur Arbeit gibt es aber nun einige Faktoren, die eine Fahrt behindern können oder sogar beschleunigen. Auf einer viel befahrenen Straße plant man schon etwas mehr Zeit für den zähen Verkehr ein. Sollte es aber einen Unfall kurz vor der eigenen Auffahrt gegeben haben, hat man auf einmal freie Fahrt und ist viel schneller bei der Arbeit, als gedacht. Der wohl häufiger auftretende Fall ist, dass der Unfall auf der eigenen Strecke ist und man im Stau steht oder einen Umweg fahren muss. Ähnlich ist es beim Wetter. Die Modelle berechnen eine Vorhersage und der Meteorologe hofft, dass das Ereignis so eintritt. Doch ein Tief kann zum Beispiel schneller oder langsamer ziehen als berechnet und damit den Regen früher bringen. Das Tief kann also eine ganz andere Zugbahn wählen, als vorhergesagt. Anders als beim morgendlichen Weg zur Arbeit, muss das Tief natürlich keinen Umweg aufgrund eines Unfalls nehmen, sondern andere kleine Veränderungen beeinflussen die Zugbahn. Diese haben aber dazu geführt, dass das Tief ein paar Kilometer weiter südlich oder nördlich gezogen ist. Sie konnten so aber vom Modell nicht vorher berechnet werden. Es gibt dabei Parameter, die sehr träge sind und sich lokal nicht ändern, so zum Beispiel der Luftdruck. Um den Luftdruck genau zu berechnen, reichen daher wenige Messstationen. Andere Parameter ändern sich schon innerhalb von wenigen Metern, so zum Beispiel die Temperatur, die hinter der nächsten Straßenecke schon einen ganz anderen Wert haben kann. Abschließend betrachten wir den Einfluss von Hoch- und Tiefdruckgebieten auf die Vorhersage und den Arbeitsweg. Wenn es mild und trocken ist, verursacht durch ein großes blockierendes Hochdruckgebiet, ist die Prognose ziemlich einfach und man kann sogar bis zu 7 Tage eine sehr genaue Vorhersage machen. Auch der Weg zur Arbeit lässt sich bei gutem Wetter leicht berechnen, außer einem Unfall kann nicht viel dazwischen kommen. Wenn jedoch bei einer Westlage ein Sturmtief über das Land zieht, ist sowohl der Arbeitsweg(umgefallene Bäume..) als auch das Wetter schwerer vorherzusagen. Die genaue Zugbahn dieser vielen kleinen Tiefs lässt sich oft nicht mal 12 Stunden vorher bestimmen.

Man merke:

Ist das Wetter lange gut und schön, ist eine längerfristige Prognose möglich und glaubhaft. Ist das Wetter regnerisch und stürmisch, lieber häufiger eine Vorhersage betrachten und auf aktuelle Warnungen achten. Je länger der Arbeitsweg wird, desto schwieriger wird es den genauen Ankunftszeitpunkt zu bestimmen, da immer mehr Faktoren zu Änderungen führen können. So wie beim Wetter, wo bei Vorhersagen über längere Zeiträume immer mehr Faktoren eine genaue Vorhersage unmöglich machen.